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Verändertes Konzept ab 2016

Wir wollen uns insgesamt noch mehr dem Thema Wildkräuter im Garten zu wenden und werden dazu auch wieder Seminare anbieten. (Termine werden noch bekannt gegeben bzw. können auch auf Anfrage vereinbart werden.)

 

Daher hat sich unser Konzept gegenüber den Anfangstagen und der Gründung des Gartens geändert:

 

Die Grundidee war die vorhandene Natur zu erhalten. Auf dem Weg zum „Selbstversorger“ mit alten Gemüsesorten und dem Anlegen von Beeten haben wir die Natur – insbesondere die Wildkräuter – als Nahrungsquelle für uns wiederentdeckt.

Das Leben ist – so wie auch der Garten – ständige Veränderung. So verändert sich jetzt der ApfelKräuterGarten, wobei die bisher entwickelte Struktur erst einmal so beibehalten wird. Es wird auch weiterhin Obstbäume, angelegte Beete mit Kräutern, Blumen, Kartoffeln und anderem Gemüse geben.

Aber verstärkt wird alles, was hier von sich aus wachsen will. Es gibt viel zu erfahren und zu lernen. Wir wollen mehr direkt vom Garten und von der Natur lernen und laden alle Besucher mit dazu ein. Das bedeutet: Nach einem Blick ins Buch folgt ein Blick in die Natur „ein Gespräch“ mit der Pflanze, dem Kraut, der Blume, dem Baum.

Alle essbaren Wildkräuter können auf Anfrage hier im Garten probiert und (je nach Verfügbarkeit) auch geerntet werden.

Unsere Vision: Menschen kommen hier ihre Kräuter für Salat, Tee, Smoothies oder Spinat selbst ernten + es gibt 1 – 2 Orte in der näheren Umgebung, wo wir Wildkräuter anbieten – frisch geerntet und roh oder zu unseren bewährten Produkten wie Tee, Aufstrich, Kräutersalz usw. verarbeitet.

Die Gärtnerei wird für die Vermehrung von wilden Kräutern betrieben – es besteht die Möglichkeit sich Pflänzchen oder Samen für den eigenen Garten oder Balkon mitzunehmen.
Für interessierte Besucher finden Führungen durch den Garten in bewährter Form mit Wildkräuterküche statt.

Neu
à aus der Gartenführung wird die Gartenfühlung. Hier geht es darum, die Natur als Ganzes, den Garten als Wesen und alles, was dazugehört zu fühlen; mit allen Sinnen wahrzunehmen.

Gartenfüh(r)lung – nichts erklären lassen, sondern selbst bewußt wahrnehmen, spüren, fühlen. Der erste Termin steht noch nicht fest – wird aber rechtzeitig vorher bekannt gegeben.

 

Idee

Im Dezember 2006 haben wir in der Obstbausiedlung Eden auf dem Gelände der ehemaligen Obstgärtnerei Hornbacher ein Stück Land mit einem wunderschönen alten Baumbestand entdeckt.

Die Idee, dieses Land zu erhalten und zu einer ökologischen und gemeinnützigen Gärtnerei in Eden für die Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG zu gestalten, war geboren. Dazu gründeten wir am 07. Juni 2007 die

 

Edener ApfelKräuterGarten Gemeinnützige Aktiengesellschaft.

 

Die im Statut der Eden Gemeinnützige Obstbau-Siedlung eG verankerten geistigen Ideen – insbesondere die fünf reformerischen Grundsätze: Ernährungsreform, Bodenreform, Siedlungsbewegung, Genossenschaftsbewegung, Alternative Landwirtschaft und ökologischer Gartenbau – bilden die ideelle Grundlage unserer Arbeit. 

 

Ziel

 

Wir möchten mithelfen, Edener Traditionen zu bewahren und weiterzuentwickeln, insbesondere den ökologischen Gartenbau als festen Bestandteil der Lebensreformbewegung.

 

In Eden soll mit der Gärtnerei ein neuer Haltepunkt entstehen, ein weiterer Edener Treffpunkt und ein Zentrum zum Diskutieren lebensreformerischer Ideen.

 

Ökologische Schau-, Erlebnis- und Lehrgärten mit alten traditionellen Obst- und Gemüsesorten sowie Kräutern und Wildobst sollen eine offene Begegnungs-, Ausbildungs- und Seminarstätte sein für garten- und naturbegeisterte Menschen und solche, die es werden wollen. 

 

Wir wollen verschiedene Anbaumethoden im ökologischen Gartenbau vorstellen. Dabei wollen wir Veränderungen nur sehr behutsam vornehmen; die Gärtnerei als naturnahen Lebensraum anlegen, um die vorhandene, über viele Jahrzehnte entstandene Artenvielfalt und das biologische Gleichgewicht zu erhalten und zu fördern.

 

Mit der Gründung der Gärtnerei sollen mehrere Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.

 

Gemeinnützigkeit und Aktiengesellschaft

 

Eine gemeinnützige Gärtnerei und dies als Aktiengesellschaft, dieses auf den ersten Blick ungewöhnliche Vorhaben mussten wir öfter erklären. Viele fragen, ist das nicht ein Widerspruch – überhaupt nicht – die Edener ApfelKräuterGarten Gemeinnützige Aktiengesellschaft möchte zum einen dem Gemeinwohl dienen, hat dies in ihrer vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannten Satzung festgeschrieben und setzt es in ihrer Arbeit um. Zum anderen braucht auch eine gemeinnützige Einrichtung eine solide finanzielle Grundlage. Die Rechtsform der Aktiengesellschaft dient hier als Finanzierungsmotor. Die Aktiengesellschaft erhält vom Aktionär eine Zuwendung in Form von Geld als finanzielle Grundlage ihrer Arbeit – der Aktionär wird Teilhaber, Teilnehmer und Mitbestimmer der Arbeit – er erhält zwar keine Geldauszahlungen, dafür aber eine Dividende für´s Herz.

 

Für finanzielle Zuwendungen kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.

 

Gemeinnützigkeit und Projekte

 

Die Gemeinnützigkeit dient den Zwecken Bildung und Erziehung, Umwelt und Landschaftsschutz sowie Wissenschaft und Forschung.

 

Auf der ca. 6.000 qm großen Fläche sollen verschiedene Gärten entstehen. Angefangen von einem traditionellen Edener Garten der 20er Jahre, einem Bauerngarten mit traditionellen Gemüse- und Urgemüsesorten über einen Mulchgarten nach Kretschmann/Behm zu einem Permakulturgarten sollen Besucher verschiedene Anbaumethoden anschaulich erleben und vielleicht auch ausprobieren.

 

Als Grundlage für den ökologischen Gartenbau wird die Anerkennung durch ein traditionelles „Bio- oder Ökosiegel“ angestrebt.

 

Ein GewächsBegegnungsHaus soll Besucher zum Verweilen einladen und gemeinsam mit einer Kräutersonne Zentrum des ökologischen Anbaus von Kräutern werden. Das GewächsBegegnungsHaus soll sich mit verschiedenen Angeboten der Bildung widmen und der Öffentlichkeitsarbeit dienen. Im Frühjahr 2008 soll als Auftakt ein Hofladen eröffnen.

 

Es werden unter der Leitung von Herrn Rudolf Behm wissenschaftliche Bodenuntersuchungen zur Erfassung des ursprünglichen Bodenzustandes sowie der eintretenden Veränderungen durchgeführt, insbesondere auf den Gebieten Bodenkunde, naturgemäße Düngung und Bodenfruchtbarkeit.

 

Das 120 Meter lange „Edener Blumenband“ am Lönsweg wird bis zur Landesgartenschau 2009 auf ca. 2 bis 2,5 Meter verbreitert werden.

 

Das alte Holzhaus aus den 20er Jahren – ein Feenhäuschen, von hilfreichen Gartenhelfern bewohnt – wurde zu neuem Leben erweckt und Dank Spenden und Unterstützung für die Nutzung wieder hergerichtet.

 

Für den Bau eines Gewächshauses und für das gesamte Projekt suchen wir 

 

Ihre Unterstützung

 

in Form von Neugier, Spenden, Sponsoring, Aktionär werden, Förderung, aber auch von aktiver tatkräftiger Mitarbeit.

 

Nähere Informationen zu den Unterstützungsmöglichkeiten geben wir Ihnen gerne - sprechen Sie uns an oder nutzen Sie das Informationsblatt.

 

Weg

 

Als optischer Startschuss wurde im Mai 2007 eine Pflanzaktion für ein „Edener Blumenband“ im Rahmen des Edener Blütenfestes durchgeführt. Die Kinder vom Kindergarten Eden sammelten die Blumenspenden vieler Edener Anwohner.

 

In 2007 schufen wir vor allem die rechtlichen und organisatorischen Grundlagen. Die Aktiengesellschaft wurde gegründet und ist im Handelsregister eingetragen. Die Gemeinnützigkeit, auch für die Aktienerwerbsvorgänge, ist vom Finanzamt anerkannt.

 

Neben diesen – nach außen hin – eher unsichtbaren Aktivitäten begannen wir mit den ersten Bodenvorbereitungen für die Frühjahrsaussaat 2008. Wir legten ein Abdeckbeet nach den Regeln der Mulchkultur an und bepflanzten es mit Kartoffeln. An einem im Frühjahr 2007 entdeckten grünem Ring legten wir ein Baumringbeet für Kräuter, Gemüse und Tomaten in Permakulturweise an.

 

Das ganze Jahr 2007 wurde begleitet von vielfältiger Unterstützung unseres Projektes und dem Erscheinen der ersten Mitstreiter.

 

Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Edener ApfelKräuterGarten

 

             
             

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Edener ApfelKräuterGarten

Gemeinnützige Aktiengesellschaft

Lönsweg 371 – 16515 Oranienburg-Eden

Tel.: (0 33 01) 20 16 08 – Fax: (0 33 01) 20 16 09

Mail: garten@edener-apfelkraeutergarten-ag.de